Immobilienverkauf

Erbe und Grundbuch: Wenn der Eigentümer wechselt

Erbe und Grundbuch: Wenn der Eigentümer wechselt

Ist man Eigentümer einer Immobilie, kennt man das Grundbuch. Aber warum es besonders wichtig ist, wissen nur wenige. Dabei sollte man genau wissen, welche Informationen dort festgehalten sind und auch, was sich ändert, wenn der Eigentümer wechselt. Das ist vor allem im Erbfall von Bedeutung.

Stellen wir uns folgenden Fall vor: drei Geschwister erben gemeinsam ein Haus und wollen eine schnelle Lösung, was mit ihrem Erbe geschehen soll. Ohne Testament erhält jeder ein Drittel der Immobilie. Zudem bilden sie eine Erbengemeinschaft, in der jeder die gleichen Rechte und Pflichten hat. Was nun mit dem Haus passieren soll, können sie nur gemeinsam entscheiden. Da die Kosten für das Haus, wie etwa Versicherungen, Steuern und Betriebskosten, weiterbezahlt werden müssen, ist eine schnelle Einigung erwünscht.

Der Auflösungsvertrag

Drei Möglichkeiten gibt es: verkaufen, vermieten oder bewohnen. Möchte tatsächlich einer der drei selbst in dem Haus wohnen, aber die beiden anderen lieber verkaufen, können sie ihm nicht einfach ihre Anteile verkaufen. Es bedarf zunächst eines Auflösungsvertrags. Dieser muss in Form eines Erbauseinandersetzungsvertrags aufgesetzt und notariell beglaubigt werden.

Die Wertermittlung

Der Vertrag regelt, welche Summen derjenige aufbringen muss, der in der Immobilie wohnen will. Um seine Geschwister auszahlen zu können, möchten natürlich alle gern wissen, wie hoch der Wert der Immobilie ist. Damit dies schnell und vor allem professionell geschieht, wenden sich die drei an einen lokalen Makler, der die Wertermittlung für sie vornimmt. Eventuelle Hypotheken werden dabei berücksichtigt, denn diese werden mitgeerbt. Informationen dazu finden sich im Grundbuch.

Die Änderung des Grundbucheintrags

Kommt es dazu, dass der eine Erbe seine Geschwister auszahlen kann, muss er als neuer Eigentümer auch im Grundbuch eingetragen werden. Zwei Jahre haben Erben in Deutschland Zeit, dies kostenlos ändern zu lassen. Nach Ablauf dieser zwei Jahre ist dies mit Kosten verbunden weiterhin möglich. Für die Änderung muss der Erbanspruch nachgewiesen werden. Gibt es ein Testament, aus dem der Anspruch klar hervorgeht, reicht das. Gibt es keins, braucht es einen Erbschein, den sich Erben ausstellen lassen müssen.

Doch lieber verkaufen?

In unserem Fallbeispiel kann derjenige, der in der Immobilie wohnen möchte, die beiden anderen auszahlen. Oft ist dies nicht der Fall, da neben den Kosten der Auszahlung, die je nach Zustand und Art der Immobilie sehr hoch sein können, in den meisten Fällen noch Kosten für die Sanierung der Immobilie anfallen. Für einen Erben allein ist das meist nicht zu stemmen. Ein Verkauf ist da die bessere Lösung. Um diesen von der Wertermittlung über die Vermarktung bis hin zum Notartermin entspannt, schnell und professionell über die Bühne zu bringen, ist es immer ratsam, einen Makler zu beauftragen.

 

 

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Notverkauf: was Sie als Eigentümer wissen müssen

Notverkauf: was Sie als Eigentümer wissen müssen

Manchmal muss der Verkauf einer Immobilie schnell gehen, etwa wenn eine Insolvenz oder Arbeitslosigkeit droht oder wenn eine Scheidung ins Haus steht. Aber auch, wenn es fix gehen soll, soll eins nicht auf der Strecke bleiben: der Erlös eines marktgerechten Preises. Und auch die Vermeidung einer Zwangsversteigerung sollte ganz oben auf der Agenda stehen.

Denn eine Zwangsversteigerung bedeutet oft, dass man mit finanziellen Einbußen rechnen muss. Zu diesen kann es auch kommen, wenn man in einer Notlage eine Immobilie auf eigene Faust schnell verkaufen will. Steht dann tatsächlich als letzte Konsequenz die Zwangsversteigerung an, klatschen Schnäppchenjäger erfreut in die Hände. Und Sie erhalten weit weniger als gewünscht und erhofft.

Unvermeidbar: eine gute Vorbereitung

Eins sei zunächst gesagt: bei einem Notverkauf sollte ein Profi um Rat gefragt werden. Denn sei es bewusst oder nicht: private Verkäufer einer Immobilie lassen im Verkaufsprozess oft wichtige Schritte aus. Das bedeutet, dass sich das gesamte Prozedere in die Länge zieht und man wertvolle Zeit verliert, die man bei einem Notverkauf nicht hat.

Der erste Schritt ist eine professionelle Wertermittlung. Die hilft zum einen, dass Sie den Wert Ihrer Immobilie kennen und zum anderen, dass die passende Preisstrategie aufgesetzt werden kann. Auch wichtig: die Unterlagen. Diese sollten auf jeden Fall vollständig sein. Fehlt etwa der Energieausweis, können bis zu 15.000 Euro Bußgeld fällig werden.

Um von vorneherein die richtige Zielgruppe anzusprechen und um unnötige Besichtigungen zu vermeiden, bedarf es zudem eines vollständigen, ansprechenden Exposés. So beantworten Sie zudem gleich die wichtigsten Fragen der Interessenten. Gute Fotos, auf denen man die Raumverhältnisse erkennen kann und verständliche Texte, die alles Wichtige beinhalten, sollten dafür ein Muss sein.

Die Preisverhandlung lieber dem Profi überlassen

Die beste Verhandlungsposition bringt nichts, wenn Sie nicht begründen können, warum der Preis für die Immobilie angemessen ist. Sie müssen die Faktoren kennen, die den Wert beeinflussen. Wie es auf dem Immobilienmarkt Ihrer Region aussieht, sollten Sie sich vorher auch sehr gut angesehen haben.

Diese umfangreichen Recherchen können Sie sich sparen, wenn Sie gleich auf die Hilfe eines Profimaklers setzen. Er weiß den Preis marktgerecht und überzeugend zu begründen und kennt seine Region wie seine Westentasche. Mit seiner Erfahrung und seinem Fachwissen geht er souverän in die Preisverhandlungen. Mit ihm an der Seite wirkt so ein Notverkauf nicht mehr so bedrohlich und schwierig und Sie haben mehr Zeit und Ruhe, sich an Ihre neue Lebenssituation zu gewöhnen und um eine neue Immobilie zu suchen. Und mit ganz viel Glück und im Idealfall hilft er Ihnen auch noch dabei.

Sie befinden sich in einer Notlage und müssen Ihre Immobilie schnell und gewinnbringend verkaufen? Nehmen Sie Kontakt zu uns auf – wir beraten Sie gern. 

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Lohnt sich jetzt der Immobilienkauf?

Lohnt sich jetzt der Immobilienkauf?

Kurz gesagt: Es kommt darauf an. Der Immobilienkauf ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Zinsentwicklung, Region, Nachfrage. Alles hängt zwar im Prinzip zusammen. Dennoch sind die Entwicklungen in Deutschland nicht überall gleich. Wer also eine Immobilie kaufen möchte, sollte sich frühzeitig umfassend informieren oder sich von einem lokalen Immobilienprofi beraten lassen.

Seit etwa 13 Jahren stiegen die Preise für Immobilien in vielen Teilen Deutschlands. Nun könnte der Boom zu Ende sein. Laut des aktuellen Immobilienpreisindex‘ des Empirica-Instituts stiegen die Immobilienpreise für bestehende Immobilien im vergangenen Jahr deutlich weniger stark als in den Jahren zuvor. Erste Experten sehen bereits immer mehr Anzeichen dafür, dass die Marktwende begonnen hat. Aber bedeutet das, dass Sie noch mit dem Kauf abwarten sollten, bis die Preise wieder gefallen sind?

Steigende Inflation und steigende Zinsen

Knappheit an Energie, Rohstoffen und Fachkräften treiben die Preise derzeit in die Höhe. Das Geld auf dem Konto ist dadurch weniger wert. Um der Inflation entgegenzuwirken, hat die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins angehoben. Dadurch erhöhen sich auch die Zinsen für Immobilienkredite. Wer jetzt eine Immobilie kaufen möchte muss also tiefer in die Tasche greifen.

Im historischen Vergleich jedoch sind die Zinsen für die Immobilienfinanzierung immer noch günstig. Auf sinkende Preise von Immobilien zu warten, muss jetzt kein guter Ratschlag sein. Denn: steigt die Inflation weiter, könnte das auch zu weiteren Anhebungen der Zinsen führen.

Der richtige Kaufzeitpunkt könnte also genau jetzt sein. Dies ist jedoch von Region zu Region verschieden. Lassen Sie sich deshalb von einem lokalen Immobilienprofi zur aktuellen Entwicklung am Immobilienmarkt beraten.

Immobilienfinanzierung

Finanzierungsexperten betonen, dass Kaufwillige ihr Vorhaben nicht vom Zins abhängig machen sollen. Aber der Immobilienkauf sollte gut überlegt und vorbereitet sein. Bereits vor der Immobiliensuche sollten die Finanzierungsmöglichkeiten abgeklärt werden.

Dazu empfehlen die Experten eine hohe Tilgung von drei Prozent oder mehr, genügend Eigenkapital und eine lange Zinsfestschreibung. Dabei sollte nicht zu knapp kalkuliert werden. Schon ein relativ geringer Anstieg des Zinsniveaus kann die monatliche Belastung um mehrere hundert Euro erhöhen.

Immobilienkauf ist eine individuelle Frage

Ob sich also der Immobilienkauf lohnt, kann nicht pauschal beantwortet werden. Während in einigen Regionen Deutschlands die Preise für Immobilien noch steigen, hat sich die Nachfrage nach Immobilien in anderen schon halbiert.

Dazu kommt die individuelle Situation des Käufers. Wie viel Eigenkapital bringt er mit? Welche monatliche Tilgung kann er sich leisten? Von den gestiegenen Zinsen sollten sich Kaufwillige auch nach wie vor nicht verunsichern lassen.

In jeden Fall ist es sinnvoll, sich von einem lokalen Immobilienprofi und einem Finanzierungsexperten beraten zu lassen. Diese zeigen Ihnen, wie viel Immobilie Sie sich leisten können und unterstützen Sie, die passenden eigenen vier Wände zu finden.

Sind Sie sich unsicher, ob sich ein Hauskauf jetzt lohnt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

 

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Lohnt sich ein lebenslanges Wohnrecht?

Lohnt sich ein lebenslanges Wohnrecht?

Durch ein lebenslanges Wohnrecht kann man in einer Immobilie wohnen, ohne dass man sie besitzt oder dafür Miete zahlt. Das lohnt sich vor allem, wenn Sie Ihre Immobilie an Ihre Nachkommen verschenken oder sie verrenten möchten. Was Sie dabei beachten sollten, lesen Sie hier.

Steigende Preise in allen Bereichen, Verknappung von Wohnraum und eventuell noch Schulden auf dem Zettel: da fragen sich vor allem Ältere, wie sie sich absichern können, wenn sie Ihre Immobilie verkaufen. Das lebenslange Wohnrecht ist eine attraktive Lösung, die im Grundbuch verankert wird und eine große Sicherheit bietet. Haben Sie dieses Recht inne, dürfen Sie bis zu Ihrem Lebensende in der Immobilie wohnen bleiben. Sollte der Eigentümer in dieser Zeit ein weiteres Mal wechseln – keine Sorge, das Wohnrecht ist an die Immobilie gebunden.

Wohnrecht bei Verrentung und Schenkung

Es kommt nicht selten vor, dass Eigentümer ihre Immobilie verschenken möchten, etwa an die eigenen Kinder. Auch in diesem Fall lässt sich ein Wohnrecht vereinbaren. Sollten Sie sich für eine Verrentung entscheiden, da Sie Ihr Haus lieber verkaufen wollen, können Sie sich ebenfalls ein Wohnrecht einräumen lassen. Geld aus dem Verkauf gibt es obendrein. Sie können es sich als einmalige Summe oder als monatliche Rente auszahlen lassen. Oder beides, denn es sind auch Varianten möglich.

Lebenslanges Wohnrecht im Grundbuch

Damit Sie rechtlich abgesichert sind, muss und wird das Wohnrecht im Grundbuch eingetragen. So wird sichergestellt, dass es nicht entzogen oder gekündigt werden kann. Ein Rückforderungsrecht ist ebenfalls sinnvoll. Dies wird von Nutzen sein, wenn etwa derjenige, dem die Immobilie übertragen wurde, insolvent wird. Dann kann der frühere Eigentümer sie zurückfordern, so dass sie dann vor der Insolvenzvollstreckung geschützt ist.

Alternative Nießbrauchrecht

Wird ein Nießbrauchrecht vereinbart, kann die Immobilie über das Wohnrecht hinaus genutzt werden. Das heißt, dass der Nutzer sie wirtschaftlich nutzen kann, indem er sie ganz oder teilweise vermietet. Das ist von Vorteil, wenn er etwa pflegebedürftig wird und in ein Pflegeheim zieht oder aber seinen Lebensabend im Ausland verbringen möchte. Zu beachten ist hierbei, dass derjenige, der das Nießbrauchrecht innehat, für die anfallenden Instandhaltungs- und Bewirtschaftungskosten zuständig ist.

Sie möchten wissen, ob ein lebenslanges Wohnrecht eine Option für Sie ist und was Sie dabei berücksichtigen müssen? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Hinweise

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Scheidung: und wie machen wir das mit der Immobilienfinanzierung?

Scheidung: und wie machen wir das mit der Immobilienfinanzierung?

Hat man in den gemeinsamen Jahren eine Immobilie erworben, geschah das meist mit der Zuhilfenahme eines Kredits. Trennt man sich dann oder lässt sich scheiden, bevor das Zuhause abbezahlt ist, wird es schwierig. Wie soll es mit der Finanzierung weitergehen?

Derjenige, der den Kredit aufgenommen hat, haftet auch für die Rückzahlung. Haben also beide Partner den Kreditvertrag unterzeichnet, haften auch beide für die Rückzahlung. Für die Bank hat es keine Bedeutung, ob man zusammen oder voneinander getrennt lebt.

Auch, wer im Grundbuch als Eigentümer der Immobilie eingetragen ist, ist der Bank egal. Wer also auszieht und nicht im Grundbuch steht, muss ebenso die Raten weiterzahlen wie derjenige, der in der Immobilie wohnen bleibt. Daraus wird schnell eine doppelte Belastung, denn schließlich gilt es auch, für eine neue Bleibe die Miete zu zahlen.

Was ist eine Schuldhaftungsentlassung?

Es gibt eine Möglichkeit, sich von der Mithaftung befreien zu lassen: mit einer sogenannten Schuldhaftungsentlassung. Diese zu erreichen, ist allerdings nicht ganz einfach. Es muss sichergestellt werden, dass der verbleibende Kreditnehmer die restlichen Raten allein zahlen kann.

 Vermeiden Sie die Zwangsversteigerung

Kann man sich nicht einigen oder will den Kredit nicht mehr zurückzahlen, droht eine Zwangsversteigerung. Das sollten Sie unbedingt umschiffen, denn bei einer solchen wird die Immobilie schnell zum Schnäppchen und Sie bekommen viel weniger Geld als Sie dachten. Auch können Sie nicht mitentscheiden, wer Ihre Immobilie kauft.

Verkaufen oder doch behalten?

Immer wieder kommt es vor, dass einer der beiden Ex-Partner in der gemeinsamen Immobilie wohnen bleiben möchte. Das bedeutet, dass er den anderen auszahlen muss. Das und die Übernahme des Kredits sind allerdings schnell zu viel für eine Person. Daher entscheiden sich viele dann doch für den Verkauf. Damit wird dann die Restschuld getilgt und mit ein bisschen Glück bleibt noch etwas für den Neustart übrig. Da es bei einem Immobilienverkauf in der Scheidung viel zu klären gibt und neben Vermarktung und Besichtigungsmanagement noch so Einiges mehr auf das Ex-Paar zukommt, sollte ein lokaler Qualitätsmakler beauftragt werden, der das alles übernimmt.

An die Vorfälligkeitsentschädigung denken

Wird eine Immobilie vor Ablauf der Zinsbindung verkauft und damit der Darlehensvertrag gekündigt, muss man der Bank eine Gebühr zahlen, und zwar die Vorfälligkeitsentschädigung. Deren Höhe richtet sich nach der Kredithöhe, den Konditionen, der Laufzeit und dem Zinssatz.

Sie befinden sich in der Scheidung und suchen die beste Lösung für Ihre gemeinsame Immobilie? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Mit welchen Nebenkosten muss ich rechnen, wenn ich eine Immobilie kaufe?

Mit welchen Nebenkosten muss ich rechnen, wenn ich eine Immobilie kaufe?

Trotz schwieriger Zeiten bleibt es für viele Wunsch Nr. 1: der Erwerb einer Immobilie. Dabei sollten Sie nicht nur auf den Preis von Haus, Wohnung oder Grundstück schauen. Es kommen weitere Kosten auf Sie zu, die von Beginn an einberechnet werden sollten. Es geht um die sogenannten Kaufnebenkosten.

Erst einmal sind es diverse Steuern und Gebühren, die etwa beim Notar oder bei der Grundbuchumschreibung anfallen. Denken Sie auch an die Grunderwerbsteuer, die mit dem Kauf einer Immobilie fällig wird. Wenn der Verkäufer nicht die ganze Maklerprovision zahlt, müssen Sie die Hälfte davon zahlen. Die genannten vier Posten entsprechen jeweils einem bestimmten Prozentsatz des Kaufpreises.

Welche Höhe an Nebenkosten muss ich einplanen?

Die prozentuale Höhe der Nebenkosten ist ganz unterschiedlich. So fallen für die notarielle Beurkundung des Kaufvertrags und den Grundbucheintrag etwa zwei Prozent des Kaufpreises an.

Die Grunderwerbsteuer richtet sich nach dem jeweiligen Bundesland und liegt zwischen 3,5 und 6,5 Prozent des Preises. Während sie in Bayern und Sachsen mit 3,5% momentan am günstigsten ist, ist sie in Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Schleswig-Holstein, Saarland und Thüringen mit 6,5 Prozent am höchsten.

Die zwischen Makler und Kunde individuell vereinbarte Maklerprovision beträgt jeweils für Verkäufer und Käufer maximal 3,57 Prozent des Kaufpreises. Weitere Kosten, die zu den Kaufnebenkosten zählen, fallen etwa bei Modernisierung, Sanierung, Renovierung oder Umzug an.

Wie berechne ich die Kaufnebenkosten?

Pauschal können die Nebenkosten nicht berechnet werden. Liegt der Kaufpreis bei 200.000 Euro, können die Notar- und Grundbuchgebühren mit 4.000 Euro angesetzt werden. 13.000 Euro Grunderwerbsteuer kommen hinzu, wenn sie 6,5 Prozent des Kaufpreises beträgt. Kommt jetzt noch die Maklerprovision von 3,57 Prozent hinzu, müssen 7.140 Euro addiert werden. Summa summarum belaufen sich die Kaufnebenkosten in diesem Fall auf 24.140 Euro. Das entspricht 12,07 Prozent des Kaufpreises.

Kalkulieren Sie die Kaufnebenkosten immer mit ein

Steht etwa eine umfangreiche Sanierung der Immobilie an, können die Nebenkosten bis zu 20 Prozent des Kaufpreises betragen. Im genannten Beispiel bei einer Immobilie, die 200.000 Euro kostet, können die Kaufnebenkosten bei 40.000 Euro liegen. Da die Banken in der Regel verlangen, dass die Nebenkosten mit Eigenkapital gestemmt werden, schauen Sie vor der Kaufzusage also ganz genau hin, mit was sie rechnen müssen.

Sie suchen eine Immobilie, die in Ihrem finanziellen Rahmen liegt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern zu all Ihren Fragen.

 

 

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Immobilienbewertung: darum besser mit Makler

Immobilienbewertung: darum besser mit Makler

Möchten Eigentümer eine Immobilie verkaufen oder vermieten, muss im Vorfeld der Wert des Hauses oder der Eigentumswohnung ermittelt werden. Für Laien ist das jedoch professionell nicht machbar. Doch das hat Folgen. Welche sind das und warum ist eine professionelle Bewertung unbedingt notwendig?

Entscheiden sich Eigentümer gegen eine Immobilienbewertung durch einen Makler, liegt dass häufig daran, dass ohne Immobilienmakler verkauft werden soll. Warum? Oft geht es darum, Geld zu sparen oder man geht getreu dem Motto: „Selbst ist der Eigentümer“ davon aus, dass man es sicherlich auch allein hinbekommt.

Folgen einer fehlenden Wertermittlung durch einen Makler

Solche Eigentümer meinen, eine professionelle Immobilienbewertung bräuchte man nicht und lassen sich damit entweder Geld entgehen oder sorgen dafür, dass die Immobilie zum „Ladenhüter“ wird. Der Grund: fehlende Kenntnisse vom lokalen Immobilienmarkt und der reine Bezug auf eine Online-Bewertung, die lediglich zur preislichen Orientierung dient.

Diese beiden Aspekte führen zu einer falschen Vorstellung vom Immobilienwert. Zu hohe Angebotspreise schrecken Kaufinteressenten ab und verlängern so die Vermarktungszeit. Mit einem zu niedrig angesetzten Preis verkaufen Eigentümer unter Wert. Letzteres ist besonders dann ein Problem, wenn mit dem Verkaufserlös ein Darlehen getilgt werden muss oder die neue Immobilie und der Umzug finanziert werden soll.

Warum eine Online-Bewertung nicht zuverlässig genug ist

Bei einer Immobilienbewertung vom Qualitätsmakler wird die Immobilie auch vor Ort besichtigt. Das ist wichtig, da jede Immobilie individuell ist und der Wert auch vom Zustand und vielen anderen Faktoren abhängt. Das ist bei einer Immobilienbewertung im Internet nicht gegeben. Das Tool vergleicht lediglich anhand der Objektdaten die Verkaufspreise von ähnlichen Immobilien. Auf die individuellen Bewertungsfaktoren wird bei der Online-Bewertung nicht eingegangen.

Eine Immobilienbewertung unterliegt geprüften Richtlinien

Für die Immobilienbewertung gibt es gesetzliche Grundsätze, die in der Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) festgeschrieben sind. Darin sind alle drei Wertermittlungsverfahren und die jeweiligen Anwendungsbereiche genau aufgeführt. Außerdem ist die Berechnung des Immobilienwerts komplex.

Hier als Laie durchzublicken ist nur schwer möglich. Daher sind Eigentümer, auch wenn ohne Makler verkauft werden soll, auf dessen Markt- und Fachkenntnisse angewiesen. Ob es eine weitere Betreuung durch den Vermarktungsprofi geben soll, kann jeder nach einer individuellen Beratung selbst entscheiden.

Möchten Sie Immobilie professionell bewerten lassen. Kontaktieren Sie uns. Wir unterstützen Sie gern dabei.

 

Hinweise

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Foto: © AndreyPopov/Depositphotos.com

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Immobilienbewertung: darum besser mit Makler

Immobilienbewertung: darum besser mit Makler

 

Möchten Eigentümer eine Immobilie verkaufen oder vermieten, muss im Vorfeld der Wert des Hauses oder der Eigentumswohnung ermittelt werden. Für Laien ist das jedoch professionell nicht machbar. Doch das hat Folgen. Welche sind das und warum ist eine professionelle Bewertung unbedingt notwendig?

Entscheiden sich Eigentümer gegen eine Immobilienbewertung durch einen Makler, liegt dass häufig daran, dass ohne Immobilienmakler verkauft werden soll. Warum? Oft geht es darum, Geld zu sparen oder man geht getreu dem Motto: „Selbst ist der Eigentümer“ davon aus, dass man es sicherlich auch allein hinbekommt.

Folgen einer fehlenden Wertermittlung durch einen Makler

Solche Eigentümer meinen, eine professionelle Immobilienbewertung bräuchte man nicht und lassen sich damit entweder Geld entgehen oder sorgen dafür, dass die Immobilie zum „Ladenhüter“ wird. Der Grund: fehlende Kenntnisse vom lokalen Immobilienmarkt und der reine Bezug auf eine Online-Bewertung, die lediglich zur preislichen Orientierung dient.

Diese beiden Aspekte führen zu einer falschen Vorstellung vom Immobilienwert. Zu hohe Angebotspreise schrecken Kaufinteressenten ab und verlängern so die Vermarktungszeit. Mit einem zu niedrig angesetzten Preis verkaufen Eigentümer unter Wert. Letzteres ist besonders dann ein Problem, wenn mit dem Verkaufserlös ein Darlehen getilgt werden muss oder die neue Immobilie und der Umzug finanziert werden soll.

Warum eine Online-Bewertung nicht zuverlässig genug ist

Bei einer Immobilienbewertung vom Qualitätsmakler wird die Immobilie auch vor Ort besichtigt. Das ist wichtig, da jede Immobilie individuell ist und der Wert auch vom Zustand und vielen anderen Faktoren abhängt. Das ist bei einer Immobilienbewertung im Internet nicht gegeben. Das Tool vergleicht lediglich anhand der Objektdaten die Verkaufspreise von ähnlichen Immobilien. Auf die individuellen Bewertungsfaktoren wird bei der Online-Bewertung nicht eingegangen.

Eine Immobilienbewertung unterliegt geprüften Richtlinien

Für die Immobilienbewertung gibt es gesetzliche Grundsätze, die in der Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) festgeschrieben sind. Darin sind alle drei Wertermittlungsverfahren und die jeweiligen Anwendungsbereiche genau aufgeführt. Außerdem ist die Berechnung des Immobilienwerts komplex.

Hier als Laie durchzublicken ist nur schwer möglich. Daher sind Eigentümer, auch wenn ohne Makler verkauft werden soll, auf dessen Markt- und Fachkenntnisse angewiesen. Ob es eine weitere Betreuung durch den Vermarktungsprofi geben soll, kann jeder nach einer individuellen Beratung selbst entscheiden.

Möchten Sie Immobilie professionell bewerten lassen. Kontaktieren Sie uns. Wir unterstützen Sie gern dabei.

 

Hinweise

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Alles neu macht der Mai: Wohnung entrümpeln

Alles neu macht der Mai: Wohnung entrümpeln

Ein Umzug, mehr Platz für Neues oder eine Haushaltsauflösung nach einem Erbe: Gründe für eine Entrümpelung gibt es viele. Wenn es nur darum geht, ein paar Sachen auszusortieren oder ein altes Sofa zum Sperrmüll zu geben, schafft man das noch allein. Geht es aber um die Entrümpelung einer ganzen Wohnung oder eines Hauses, braucht es Hilfe. Im Internet tummeln sich die Angebote – wie soll man da ein seriöses Unternehmen finden?

Zunächst sollten Sie schauen, was Sie allein schaffen und wobei Sie wirklich professionelle Hilfe benötigen. Sind Sie fit genug, um große Gegenstände, Kisten und Möbel tragen zu können? Kann Ihnen jemand helfen? Ein Einfamilienhaus vom Dachboden bis zum Keller auszuräumen und alles abzutransportieren, kostet einen hohen zeitlichen und auch körperlichen Aufwand. Wahrscheinlich werden Sie schnell merken: ein professionelles Entrümpelungsunternehmen zu beauftragen, ist die bessere Wahl.

Bereiten Sie sich gut vor

Soll die Wohnung eines Verwandten aufgelöst werden, schauen Sie vorher genau, was Sie behalten möchten oder ob es Wertgegenstände gibt, die gewinnbringend verkauft werden können. Sind Sie sich unsicher, ob Kunst, Schmuck oder Sammlungen etwas wert sind, ziehen Sie einen Experten zu Rate. Wenn Sie selbst einen Teil dieser Vorbereitungen erledigen, können Sie die Kosten für ein Entrümpelungsunternehmen im Vorhinein etwas reduzieren.

Wie finde ich einen guten Entrümpeler?

Haben Sie eine Auswahl von Unternehmen getroffen, holen Sie sich am besten von jedem ein Angebot ein. Wenn Sie die Angebote vergleichen, achten Sie nicht nur auf den Preis. Auch eine transparente Kommunikation des Anbieters ist wichtig. Seriöse Entrümpelungsunternehmen werden Ihnen zunächst einen kostenlosen Besichtigungstermin vorschlagen, bei dem der tatsächliche Aufwand genau berechnet wird. Im schriftlichen Angebot sollte ein Festpreis enthalten sein. Bei einem Kostenvoranschlag hingegen darf der Endpreis bis zu 20 Prozent höher liegen. Weiter wichtig: der Anbieter sollte auf jeden Fall eine Haftpflichtversicherung haben.

Was kostet eine Entrümpelung?

Der Preis, den eine Entrümpelungsfirma festsetzt, wird von vielen Faktoren beeinflusst. Für eine ungefähre Vorstellung der Größenordnung: pro Zimmer werden etwa 500 Euro angesetzt. Bedenken Sie aber, dass das stark variieren kann. Es kommt schließlich auf die Menge der zu entrümpelnden Dinge an. Die Lage der Immobilie, die Dauer des Anfahrtwegs, Parkmöglichkeiten, gibt es einen Fahrstuhl – all das und noch mehr sind Punkte, die bei der Berechnung berücksichtigt werden. Viele Unternehmen geben an, dass sie verwertbares Inventar anrechnen. Das bedeutet, dass sich die Kosten reduzieren, weil die Entrümpelungsfirma einen Teil der Möbel und Gegenstände als verwertbar einschätzt.

Sie müssen eine Immobilie entrümpeln und sind sich unsicher, was Sie danach damit machen? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern zu Ihren Möglichkeiten!

 

Hinweise

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Foto: © trekandshoot/Depositphotos.com

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Geheimtipp: Ostern. Eier suchen. Und Immobilien.

Geheimtipp: Ostern. Eier suchen. Und Immobilien.

Es soll ja hin und wieder vorkommen, dass Kinder bei der Eiersuche noch eine Osterüberraschung vom Vorjahr finden. Dann ist die Freude riesengroß. Noch größer dürfte die Freude sein, wenn Sie zum Osterfest Ihre Traumimmobilie finden.

So wie unsere Kinder mit größtem Eifer Eier suchen, so suchen derzeit viele Erwachsende nach Immobilien, nach ihrem neuen Zuhause. Allein sie zu finden, stellt viele Menschen vor große Herausforderungen.

Die große Frage ist: Wo lässt sich das eine besonders schöne Oster-Immobilien-Ei finden? Die üblichen Verstecke sind längst abgegrast: Alle Immobilienportale sind schon durchsucht, Zeitungsanzeigen ausgewertet, Aushänge gelesen.

Um jenseits der Portale und öffentlichen Marktplätze eine Immobilie zu finden, werden die Erwachsenen manchmal fast wieder so kreativ wie ihre Kinder. So finden sich in den Briefkästen typischer Eigenheimsiedlungen zunehmend Postkarten von Immobiliensuchenden verknüpft mit der Frage, ob diese Immobilie in Kürze zum Verkauf steht.

Unser österlicher Geheimtipp ist: Wer selbst nicht findet, lässt für sich finden. Denn tatsächlich gibt es neben den Portalen noch einige andere Möglichkeiten an Immobilien heranzukommen als die konventionellen Möglichkeiten.

Tipp Nr. 1: Die Webseite des örtlichen Immobilienmaklers checken

Immer mehr Immobilienmakler vermarkten ihre Angebote außerhalb der üblichen Marktplätze. Denn die Flut der Anfragen aus Immobilienportalen ist kaum noch zu bewältigen. Es lohnt sich also die Webseite des lokalen Maklers zu besuchen und dort die Immobilienangebote aufzurufen. Die Chance, dort eine Immobilie zu finden, die nicht alle schon bei Immobilienscout gesehen haben, ist gar nicht mal so gering.

Auch in den sozialen Medien werden zunehmend Immobilien gehandelt. Dort gibt es inzwischen schon Gruppen und Fanpages, in denen regelmäßig Angebote veröffentlicht werden, die entweder in den Portalen nicht existieren oder dort erst zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden.

Tipp Nr. 2: Einen Suchagenten beauftragen

Nun kann es trotzdem sein, dass sich auf der Webseite des lokalen Maklers nicht das passende Angebot findet. Kein Problem! Für diesen Fall lässt sich dort ein Suchauftrag hinterlegen. Der Suchwunsch wird über eine Abfrage aufgenommen und fortan erfahren Immobiliensuchende exklusiv und vor allen anderen, wenn eine Immobilie in die Vermarktung kommt, die auf die eingestellten Suchkriterien passt.

Ohnehin ist es eine gute Idee, mit dem örtlichen Makler Kontakt aufzunehmen. Denn wer eine neue Immobilie sucht und Eigentümer ist, wird in aller Regel auch die alte Immobilie verkaufen wollen, um angesichts der hohen Preise vielerorts genügend Eigenkapital beim Kauf einbringen zu können.

Es lohnt sich also über die Osterfeiertage einen Suchauftrag einzustellen und auf diese Art und Weise endlich zur Traumimmobilien zu kommen.

Sie suchen eine Immobilie und beabsichtigen Ihre alte demnächst zu verkaufen? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Foto: © VictoriaSennikova/Depositphotos.com

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